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Berichte
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2. JDAV- Nordbayern- Camp 2008

In Nordbayern geht was!

Das 2. JDAV- Nordbayern- Camp vom 06. Juni bis 08.Juni war wieder ein voller Erfolg. Bei gutem Wetter fanden sich letztendlich 80 Nordbayern auf dem Zeltplatz ein. Die Teilnehmer der sieben vertretenen Sektionen hatten jede Menge Spaß und nutzten das Wochenende auf dem Edelweißhüttenzeltplatz, um sich kennenzulernen, Freundschaften zu schließen und Pläne für die Zukunft zu schmieden.
Das Camp begann am Freitagnachmittag mit der Anreise und dem Aufbauen der Zelte. Dabei konnten sich alle schon mal beim Aufbauen helfen kennen lernen oder alte Kontakte aufzufrischen.

Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung durch uns – die Bezirksjugendleitung – konnten sich die Teilnehmer auf´s Abendessenbuffet stürzen. Alle Sektionen hatten leckeres Essen mitgebracht und so konnte jeder etwas von den Köstlichkeiten probieren.
Gegen Einbruch der Dunkelheit konnte dann die erste gemeinsame Aktion starten: das Nachtgeländespiel.
Die Teilnehmer wurden durch Spielkarten willkürlich in Gruppen eingeteilt  und in ein abgegrenztes Waldstück geführt. In dem Waldstück hatten sie die Aufgabe, Heiligtümer zu bauen und dort ihre Fahne aufzuhängen. Danach folgte der „Kampf“ um die Fahnen in den Heiligtümern sowie um die Lebensbändchen, die bei jeder Begegnung ihren Besitzer wechselten. Dabei mussten die Duellanten ihre Spielkarten vorzeigen: die höhere Spielkarte gewann und der Unterlegene musste sein Bändchen abgeben, konnte sich aber von seinem Häuptling ein neues Lebensbändchen holen. Nachdem alle Fahnen erobert waren und die Sieger feststanden, ging es zurück zum Camp und der erste Abend fand seinen Ausklang im Pavillon des Zeltplatzes.

Nach einer kurzen Nacht – die ersten wollten schon um halb sechs starten – ging es am Samstag morgen nach dem Frühstück mit der Einteilung der Workshops los. Zur Auswahl standen die Herstellung von Pralinen, die Gestaltung eines Brettspiels, Kandierfahren, ein Outdoor-Survival-Workshop, eine Höhlentour, eine Klettersteigbegehung und natürlich Klettern. Die Einteilung funktionierte nach einigen Losverfahren und so konnten gegen 10.30 Uhr die ersten Workshops starten. Noch mehr Eindrücke von den Workshops erzählen euch die Bilder in der Galerie. 
Nach dem Abendessen konnte dann das Abendprogramm starten. Die einzelnen Workshops hatten die Aufgabe, ihre Eindrücke im Rahmen eines bunten Abends darzustellen. Einige haben ihre Erlebnisse pantomimisch dargestellt, andere haben ihren Workshop einfach auf den Lagerplatz verlegt, in dem sie alles nachgebaut haben. Einige Gruppen haben Großgruppenspiele oder Wettbewerbe vorbereitet.
  
Im Anschluss wurde das gemütliche Beisammensein an die Feuerstelle verlegt, wo noch die Siegerehrung für das Nachtgeländespiel stattfand. Später trieben die Nacht hindurch Werwölfe ihr Unwesen oder es wurde einfach nur die Chance zum Austausch genutzt.
Am Sonntag stand nach dem Frühstück das obligatorische Aufräumen, das Säubern des Platzes und der Sanitärräume sowie die Versteigerung von Fundsachen auf dem Programm. Fundsachen mussten durch eine Aktion z.B. Rad schlagen ausgelöst werden. Daran anschließend bekamen die Workshop-Leiter und die Küchencrew noch ein kleines Dankeschön und einen dicken Applaus für ihre geleistete Arbeit.

Zum Abschluss wollten wir – die Bezirksjugendleitung-  wissen, wie es den Teilnehmern gefallen hat und was man in Zukunft besser machen könnte. Bei der Großgruppenreflexion  konnte jeder in die Mitte treten und eine Aussage machen: falls andere mit dieser Aussage einverstanden waren, konnten sie sich dazu gesellen. Die zahlreichen Beiträge waren ein Zeichen und Ansporn für uns, weiterhin mit dafür zu sorgen, dass in Nordbayern was geht.

Nach der Auswertung war es dann Zeit sich zu verabschieden. Einige nutzten noch die nahen Felsen zum Klettern, viele waren aber froh, dass es wieder nach Hause ging, um die Eindrücke zu verarbeiten und die kurzen Schlafzeiten wieder einzuholen.
Wir möchten allen, die zum Gelingen des Camps beigetragen haben, „Danke“ sagen. Es ist schön, dass sich durch und mit Euch in Nordbayern etwas bewegt. Ohne die Hilfe wäre ein solches Camp nicht möglich gewesen. Und natürlich war es schön, dass so viele Kinder, Jugendliche und Jugendleiter zum Camp gekommen sind und es lebendig gemacht haben. Es war toll, dass Sektionen aus allen Bezirken vertreten waren von Würzburg im Norden bis Weißenburg im Süden.

Aber auch für alle, die nicht dabei waren, haben wir eine Botschaft: Schade, dass Du nicht dabei warst! Mit Dir wäre es bestimmt noch toller geworden. Hoffentlich klappt es beim nächsten Mal. Und nimm in der Zwischenzeit ruhig Kontakt mit uns auf, damit in Nordbayern noch mehr geht!

Es grüßen Euch

Ute, Daniel und Wolfgang